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Mein geliebtes Feierabendbier

Da wir unseren Jobs als Barkeeper erst am Abend nachgehen mussten, hatten wir den ganzen Tag Zeit um uns die Stadt anzusehen. Zuerst wollten wir uns den alten Stadtteil ansehen. Die orientalischen Stadtviertel dort, die engen Gassen und die vielen Basare waren schon echt faszinierend. Einen coolen Stadtplan haben wir auf Kleinanzeigen Bremen gefunden. Das Getummel der vielen Menschen, die um jede Rupie feilschen, das Chaos auf den Strassen zwischen Rikschah´s, Kühen und Autos. Ein heilloses Durcheinander für uns, aber die Inder schienen ihr Chaos zu lieben und es gelassen zu nehmen. Nach dem vielen rumgelaufe in den Strassen wollten wir uns  ein Bier gönnen, aber auf den Getränkekarten der Restaurants die wir aufsuchten, war nirgends Bier zu finden. Erst nach eindringlichem Nachfragen bekamen wir Bier serviert, allerdings nicht in den dafür üblichen Gläsern. Die Lizenz um in Indien Alkohol auszuschenken ist sehr teuer, erzählte uns später unser neuer Chef. Wenige Restaurants können sich die leisten und tun es daher heimlich. Dabei geht bei Chris und mir doch nix über ein Feierabendbier. Zum Glück hatte Micha, so hieß unser Chef in dem Hotel wo wir wohnten und arbeiten, eine Lizenz und nichts dagegen, wenn wir uns hin und wieder ein Bier nach der Arbeit gönnten. Die meisten Gäste in unserem Hotel waren ebenfalls Deutsche und so fiel uns die Arbeit umso leichter. Da Chris schon als Barkeeper gejobbt hat, war er für die Cocktails zuständig und ich hab mich ums Bier zapfen gekümmert. Die Unterkunft und das Essen bekamen wir tatsächlich frei und da es ein deutsches Hotel war, gabs auch deutsche Köche dort. Da wir aber doch etwas vom Land mitnehmen wollten, gingen wir meist unterwegs essen. Die Gerichte waren nicht unbedingt so scharf, wie wir das erwartet haben, aber doch wahnsinnig würzig, so dass wir hin und wieder doch in unserem Hotel gegessen haben.

26.5.11 11:09
 


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