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Neu-Delhi

Als wir wieder in die Stadt kamen, waren wir zu k.o. um uns noch nach einem Job umzusehen. Ausserdem dachten wir daran am nächsten Morgen weiterzureisen. Irgenwie war es uns auf dem Land doch nicht so geheuer.

Am Morgen haben wir beschlossen mit dem Zug nach Neu-Delhi zu reisen. Das Landleben war nix für uns, die Jobangebote schmächtig und für uns hätten sie dort schon gar nix gehabt.

Als wir in der Hauptstadt ankamen, kamen uns die Menschen überaus agressiv vor.  Es war sehr eng auf den Strassen. Überall waren Menschen. Menschen zu Fuß, Menschen auf Rädern. Man musste sich fast durch die Massen kämpfen. Als erstes haben wir uns ein billiges Hotel gesucht. Im Pallvi Palace haben wir dann das erste Mal was gegessen, was wir uns nicht selbst mitgebracht haben, denn das haben wir uns auf dem Land auch nicht getraut. Wir waren heilfroh, dass wir dort schon einige Fastfoodketten gesehen haben. Chris und ich dachten sicher beide dasselbe, unzwar Gott sei dank, dass wir nicht verhungern werden. Wir haben uns zwar vorgenommen, uns an die jeweils einheimische Küche ranzutasten, aber für den Anfang waren Burger und Pommes ein Gedicht nach dem Gestank am Ganges. Gestärkt durch altbekannte Küche zogen wir los um uns nach Jobs umzuhören. Der erste Weg führte zu einer Touristeninformation. Dort sagte man uns, dass Zeitarbeitsfirmen in Indien ihre Mitarbeiter gut vermitteln und bezahlen, aber wir könnten auch in jeder beliebigen Bar und jedem beliebigen Restaurant nach einem Job fragen. Gerade im Sommer würden auch die Hotels selber immer Leute für alle möglichen Arbeiten suchen. Vom Service über die Zimmerreinigung bis hin zum Hausmeisterjob. Die Dame schrieb uns ein paar Adressen von Zeitarbeitsfirmen auf und wir machten uns auf den Weg. Das mit der Arbeit im Hotel klang für uns am verlockendsten weil wir die Hoffnung hatten, dadurch auch Kost und Logie frei zu bekommen. Schon im dritten Hotel hatten wir Glück, da der Besitzer auch aus Deutschland kam und wir uns super unterhalten konnten, gab er uns vorläufig einen Job als Barkeeper. Wir holten unsere Sachen aus dem anderen Hotel und zogen dort ein.

13.5.11 13:06
 


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